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Di 17.01.12
Mainz |
Referat: „Ein Mann wie Lessing täte uns Not“ Lessings Toleranzidee (veranschaulicht in der bekannten „Ringparabel“ aus Nathan der Weise) ist heute so modern wie zur Lebenszeit des Dichters. Heinrich Heine schrieb: „Er war ein ganzer Mann, der, wenn er mit seiner Polemik das Alte zerstörend bekämpfte, auch zu gleicher Zeit selber etwas Neues und Besseres schuf.“ Einen Überblick über dieses Schaffen präsentieren die Dichterpflänzchen in Gedichten, uns Auszügen aus seinen Dramen und Briefen. |
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Di 24.01.12 Wiesbaden |
„Eine poetische Winterreise“
In vielen Gedichten wird die kalte Jahreszeit beschrieben. Die Natur ruht unter der weißen Schneedecke, die Bäume stehen grau und ohne Laub, die Seen sind zugefroren, alles scheint leblos. Und doch kündigt die ruhige, weiße Landschaft neues Leben an. Nach der Stille, der Besinnung erfasst uns wieder Hoffnung und Frühling. |
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Fr 09.03.12 Mainz |
“Die Bürgschaft des Freundes” Schillers Gedicht „Die Bürgschaft“ berichtet von zwei Freunden. Der eine ist von dem Tyrannen Dionysios wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und er andere bürgt für ihn mit dem Leben. Gibt es einen historischen Ursprung? Gab es die beiden Freunde und den Tyrannen wirklich? Das Rezitationsprogramm der Dichterpflänzchen gibt Antworten in Gedichten und Prosatexten. |
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Mi 28.03.12 Mainz |
„Noch’n Gedicht“ - Heinz Erhardt ein Portrait „Ich heiße nicht nur Fritz Dämlich, sondern Sie auch herzlich willkommen.“ 30 Jahre ist er nun schon tot, aber Heinz Erhardt ist heute noch ein bekannter und beliebter Kabarettist, Dichter, Musiker, Entertainer. Er wurde zum Symbol des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Wir wollen ein Porträt dieses großartigen Humoristen zeichnen. Dazu hören Sie Gedichte und Anekdoten, Auszüge aus seiner Autobiografie und seine Musik. |
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Sa 14.04.12 Mainz 19:00 Uhr |
“Neuer Frühling” – Heinrich Heine Portrait Heinrich Heine versteht es wie kaum ein anderer unser Herz zu rühren und den Kleinbürger in uns zu necken. Die bedrückenden politischen Zeitumstände, die Engstirnigkeit der Zeitgenossen, Duckmäuserei, die Unvollkommenheit der Welt sind Gebrechen, gegen die er sein Leben lang ankämpft und die uns heute nicht weniger bedrücken als damals. Das macht Heines Dichtung geradezu „zeitgenössisch“ modern. Sie hören unter anderem Gedichte aus „Neuer Frühling“ und „Heimkehr“ sowie das Vorwort zu: „Deutschland ein Wintermärchen“ |
Sa 12.05.12 Jena 19:30 Uhr |
"Eines Freundes Freund zu sein" So besingt Friedrich Schiller die Freundschaft in seiner Ode an die Freude. Schiller hatte sein Leben lang gute Freunde und es selber war ein guter Freund. Freundschaft, das ist mehr als nur gemeinsam Party feiern, Urlaub machen, Golf spielen oder shoppen. Sie erleben in unserem Programm Zitate aus Gedichten, Dramen und Briefen Schillers und seiner besten Freunde und Sie können verfolgen, wie Schiller die Idee und den praktisch gelebten Inhalt der Freundschaft fortentwickelt hat. Denn eines Freundes Freund zu sein: Das ist wirklich eine große Freude! |
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Sa 29.09.12 Mainz 19:00 Uhr
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“Das Lied von der Glocke” Schillers „Lied von der Glocke“ hat eine einmalige Stellung in der Poesie. Es verbindet hohe, allgemeingültige Ideen mit handwerklichen Arbeiten des täglichen Lebens. Schönste Lyrik und Meistersängerlied finden wir hier in einem Gedicht vereint. Es ist ein richtiger Szenenbogen, unter dem viele kleine, in sich abgeschlossene Episoden und philosophische Gedanken zu einem neuen Ganzen verschmolzen werden. Anhand von Schillers Briefwechsel mit seinen Freunden, mithilfe von Äußerungen seiner Zeitgenossen und der Wirkungsgeschichte dieses Werkes wird das “Glockengießerlied” neu beleuchtet und belebt. |
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Sa 08.12.12 Mainz |
“Ein Lied, hinter dem Ofen zu singen” Draußen ist es eisig kalt. Aber wenn man in der kerzenhellen Stube, dicht am wärmenden Ofen sitzt, dann wird es gemütlich und es entsteht die rechte Stimmung, Gedichten und Geschichten der Vorweihnachtszeit zu lauschen. Und da stapft er auch schon heran, der Knecht Ruprecht, aus dem winterlichen Wald, wo die Tannen flüstern und sich aufs Weihnachtsfest vorbereiten. Das Büblein auf dem Eis prüft, ob diese schon trägt und die auch die Tiere besprechen was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei und man erfährt, warüber das Christkind lächeln musste. |
